Nachruf - Rolf Willems

Am Freitagabend Treffen der wild entschlossenen Bergwanderer in St. Adolari, kurz den Grill entfacht und mit Gegrilltem, tollen Beilagen und kalten Getränken den Abend genossen.
Kurze Tourbesprechung und dann ab ins Bett.
Samstag 06:00 fuhren wir erst mal mit dem Auto ins Loferer Hochtal zum Wanderparkplatz.
Schon da empfing uns drückende Hitze, trotzdem begannen wir guten Mutes den Aufstieg.
Anfangs führte der Weg durch einen Buchenwald, dann bald steiler werdend an einer Felswand vorbei.
Über das „Untere Trett“ weiter an der einzigen aktiven Quelle am Weg vorbei.
So langsam forderte die Hitze ihren Tribut, die Schritte wurden langsamer und die Köpfe immer roter. Aber ein wahrer Bergsportler lässt sich nicht abschrecken, den Kopf unter die Quelle halten, Stirnband - Kappe - Handtuch in das kalte Wasser tauchen und den Kopf damit kühl halten, Schnee unters Leiberl schieben und schon gings wieder weiter.
Die ganz findigen zauberten sogar einen Ventilator aus dem Rucksack .
Nach der Waldgrenze ging es über eine der schönsten Almwiesen Tirols die gerade in voller Blüte steht auf einem steilen Zustieg weiter. Mit Blick auf die Schmidt-Zabierow-Hütte unser Ziel, ging es über große Felsstufen dann in den finalen Anstieg. Gegen Mittag schafften es dann alle die 1200 hm bis zur Hütte zu bewältigen , bei Temperaturen bis 30 Grad eine sensationelle Leistung !
Dann hieß es erst mal die Flüssigkeitsdefizite wieder aufzufüllen, danach sich mit Kaffee (Siebträger) , Kuchen und einem traumhaftem Kaiserschmarrn zu belohnen.
Danach legten einige ein Nickerchen ein , andere trieb es noch ein paar Höhenmeter nach oben .
Abends gab es ein superfeines 3-Gänge Menü mit Produkten regionaler Anbieter.
Nach dem Essen ging es mit dem Leibgetränk nochmal auf die Terrasse um den Sonnenuntergang
und die spektakuläre Aussicht zu genießen.
Nach und nach fanden dann alle im kuschligen Bettenlager ihren verdienten Schlaf .
Nach einem reichhaltigen Frühstück folgte der schweißtreibende Abstieg ins Tal.
Zur Abkühlung gab s noch einen Abstecher in die Kneippanlage oder einen Sprung in den eiskalten
Lofer Bach. Danach ging es langsam wieder heimwärts.
Glückwunsch an alle und Dank für die Unterstützung.
Annette
Achtzehn Bergsportradler trafen sich bei frischen und windigen, aber trockenen 13°C ganz pünktlich vor dem Rathaus in Gröbenzell zur alljährlichen Vatertagsradltour, die dieses Jahr von Heiner ausgearbeitet worden war.
Los ging’s mit den Rädern, die alle von E-Motoren unterstützt werden, nur der arme Ruck Heinrich fährt immer noch mit V(roni)-Motor!
Im Vorfeld sprach man schon davon, die Veranstaltung aufgrund des Wetters abzusagen, aber die Bergsportler kennen kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!
Zunächst ging es entlang des Gröbenbachs nach Puchheim, dann durch die Mooschwaige Richtung Germering, wo es den ersten kurzen Stopp an der Freilandhaltung für Schweine des Germeringer Stanis Hofes gab, dessen Hofladen von Heiner in den höchsten Tönen gelobt wurde.
Danach weiter nach Freiham durch das Stiftungsgut und der Augustiner-Stiftungswirtschaft „Zum Gustl“, wo noch alles sehr ruhig „vor dem Vatertags Ansturm“ war!
Den nächsten Halt gab’s an der Bäcker-Kapelle St. Joseph im Lochhamer Wald, gleich gegenüber des ehemaligen Erholungsheimes für Bäckerkinder.
Heiner erzählte sehr anschaulich von der Entstehungsgeschichte der Kapelle und im Anschluss beteten wir alle das „Vater-unser“.
Körperlich etwas ausgeruht und mental gestärkt radelten wir weiter auf dem Wallfahrerweg nach Maria Eich in Krailing, wo gerade zur Messe geläutet wurde.
Entlang des Waldes zur rechten und wunderschöner Villen zur linken ging es weiter Richtung Forsthaus Kasten, das wir jedoch rechts liegen ließen, um endlich im Gasthaus Lorber in Neuried zum Weißwurst-Frühstück, leider in der warmen Stube und nicht draußen im schönen Biergarten, einzukehren.
Gut gestärkt fuhren die Radler dann über Martinsried nach Gräfelfing, von dort weiter entlang der Würm durch den Pasinger Stadtpark, danach durch die Villenkolonie II von August Exter immer Richtung Bergsonstraße.
Wir schnupperten schon das Ziel, aber Heiner führte uns durch die Langwieder Heide mit Ratzenweiher entlang der Bahnstrecke, dann über den Geschichtsweg zum Bauernhof von der Moni in der Altostraße.
Schnell bauten die Bergsportler Schankanlage, Bierbänke und Grill (genau in dieser Reihenfolge!) gemeinsam auf, so dass endlich gemütlich gefeiert werden konnte.
Einige Nichtradler kamen noch nach, so dass wir insgesamt 24 Personen waren, die die Würstel und Steaks mit Salaten, aber auch die diversen Kuchen genießen konnten. Leider schade, dass für den doch relativ großen Aufwand sich viel zu wenige Bergsportler angemeldet hatten.
Danke an alle, die an diesem gelungenen Tag mitgewirkt haben (Einkauf, Auf- und Abbau, Salat- und Kuchenspenden) und insbesondere an die Grillmeister Heiner und Peter Penzkofer, die uns den ganzen Nachmittag mit Fleisch und Würstl versorgt haben.
Und im nächsten Jahr hoffen wir auf mehr Celsius und Radler!
Team Silvia und Heiner
8 Arbeitswütige Bergsportler/innen wollten unbedingt „die Adolari“ putzen – dann hab ich halt die berüchtigte Liste gemacht – und da ist wieder mal viel zusammengekommen.
Der Michi und der Ossi haben die Außenanlagen perfekt gereinigt und dann gemeinsam mit den „Putzburschen“ die Tische und Bänke aus dem Winterlager geholt. Der Andi und der Christian haben unter der Aufsicht von der Gila die Zimmer und alle anderen Räume von Spinnweben und sonstigen Schmutz befreit. Tom und die beiden haben dann auch alle Betten „zerlegt“ und den Schmutz unter den Lattenrosten entfernt. Dazwischen durfte der Andi (dank seiner Größe) alle Vorhänge abnehmen, die die Ruth dann gleich beim Thomas gewaschen hat. Die Monika hat sich alle Fenster vorgenommen damit die Frühjahressonne schön reinscheinen kann. Der Michi hat in der Sonne die Tische so lange geschruppt das man jetzt meint wir haben neue. Die Andrea und die Ruth haben sich der Küche angenommen und in der Zwischenzeit das Mittagsmenü, den Kaffee und das wichtigste – den Schweinsbraten zubereitet. Es wurden aber auch in den Bädern die Siphons gereinigt – einige hatten es aber auch bitter nötig – der Kachelofen geputzt, der Skiraum gereinigt, die Balkone vom Winterschmutz befreit, die Liegestühle für die Saison hergerichtet und vieles mehr.
Dann kam endlich der Abend und wir konnten unsere Belohnung verspeisen und ein Bier dazu trinken.
Habe fertig
Hüttenwart Rudi
Die Liste für die Herbstarbeitstour ist schon in Arbeit😉
Liebe Bergsportler*innen,
ein Highlight jagt das nächste im Bergsport Event-Kalender: zum ersten Mal bieten wir am Samstag den 25.7. einen Klettersteigkurs von Adolari aus an.
Für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren findet ein Kurs am Klettersteig auf der Steinplatte mit Bergführer, Theorie und Praxis, für Einsteiger und Fortgeschrittene statt.
Was braucht ihr? Eine gute Grundkondition und schwindelfrei solltet ihr sein. Die Ausrüstung kann gestellt werden.
Anreise ist am Freitag, den 24.7. abends Hin- und Rückreise in Fahrgemeinschaften. Nach dem Kurs am Samstag, den 25.7. wird ein gemeinsamer Spiele-Abend organisiert.
Kosten: 58 € pro Person für Bergführer, zwei Übernachtungen auf der Hütte und zweimal Abendessen. Frühstück und Mittagessen in Selbstverpflegung.
Weitere Details gibt es bei Anmeldung:
Anmeldung bitte bis zum 20.Juni 2026 an Jan Wolf:
per Email janwolf66@gmail.com oder per Whatsapp: 0151-17602743
Wir freuen uns auf Deine/Eure Anmeldungen!