Ausflug nach Augsburg, 18. April 2026
Da habe ich einmal in einer Vorstandssitzung bedauernd angemerkt, dass es doch früher so viele schöne Ausflüge und Kurzreisen gegeben hätte, die es nun leider nicht mehr gäbe und schon hatte ich den Auftrag, das zu ändern.
Und dann nahm ich an einer Führung in Augsburg teil und war total von dessen Vielfalt begeistert, so dass ich es als nächstes Ausflugsziel für die Bergsportler vorschlug.
Gesagt, getan und am Samstag, den 18. April fanden sich schließlich 18 Teilnehmer: innen in Pasing ein, um gemeinsam gen „Datschiburg“ zu fahren. Heiner brachte drei Gäste mit, dazu einen Dackel, der willkommen war, aber es dann doch vorzog, lieber an einer Jagd teilzunehmen statt an einer Stadtführung.
Auf dem Weg vom Bahnhof zum Rathaus machten wir einen kleinen Umweg über den Stadtmarkt, von dessen Atmosphäre und Angebote alle begeistert waren und einige sogar einen erneuten Besuch planten.
Vor dem Rathaus erwartete uns Frau Pabst, unsere Führerin, die uns erstmal einen kleinen Überblick über die 2000-jährige Stadtgeschichte anhand eines Reliefs gab. Da eine kleine Umfrage im Zug ergeben hatte, dass viele die Fuggerei entweder vor langer Zeit oder noch gar nicht besucht hatten, wollten wir diese als erstes besuchen. Es war sehr interessant dort und die Museen gaben uns einen Einblick ins Leben dort im 16. und auch im 20. Jahrhundert. Danach spazierten wir noch durch das Handwerkerviertel, bevor wir die Prachtbauten auf der Maximiliansstraße bewunderten. Quer durch den Stadtpalast der Fugger, am Damen Hof vorbei, dessen einladende Atmosphäre sehr verführerisch war, gelangten wir schließlich zum Zeughaus, in dessen Stuben mit Biergarten schon unser Tisch wartete. Endlich konnten die Beine sich ausruhen und die Mägen gefüllt werden…die diversen Spätzle Variationen waren vorzüglich!
Aber ein kleiner Nachtisch in Form von riesigen Eiskugeln musste doch noch sein, die wir uns in einer sehr guten Eisdiele in der Prachtstraße holten und mit Ausblick auf die Paläste und Superschlitten genossen.
Nach einem kleinen Abstecher in den Hof des Maximilianmuseums, wo die originalen Brunnenfiguren zu besichtigen sind, ging es gemütlich durch die Fußgängerzone zurück zum Bahnhof.
Das Wassermanagement der Stadt, für das sie den Titel des UNESCO-Welterbes im Jahr 2019 bekommen hat, wäre sicherlich auch eine interessante Führung wert. Vielleicht das nächste Mal???
45 Minuten später kamen wir wieder in Pasing an, wo sich unsere Wege trennten und jede Gruppe für sich den Heimweg antrat.
Ein Anfang ist gemacht und ich hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Ausflüge machen können. Im Herbst wird erstmal geradelt.
Eure Silvia St.-K.


